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"Wenn ich die Geschichte in Worten erzählen könnte,
brauchte ich keine Kamera herumzuschleppen."
Lewis W. Hine(1874-1940)

Wernigerode (Harz) um 1905 
(Sammlung Rohde-Enslin [#000975])

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F Rep. 290-01-05 Sammlung Willi Wohlberedt im Landesarchiv Berlin

[Kennziffern]

Gesamtzahl46
"Material"
    Papierabzüge?
    Filmnegative?
    Glasnegative?
    Filmdias?
    Glasdias?
"Zeiten"
    <1901?
    1901-194446
    >1944?
"Digitalisiert"
    Anzahl?
    Zugänglich?

[Beziehungen]

  Landesarchiv Berlin 

  Berlin


"F Rep. 290-01-05 Sammlung Willi Wohlberedt" ist Teilbestand (1 von 51) von Landesarchiv, Berlin


[Beschreibung 1 von 1]

"F Rep. 290-01-05 Sammlung Willi Wohlberedt
Albert Ernst Willi Wohlberedt wurde am 29. Juli 1878 in Berlin geboren. Er lebte mit kurzen Unterbrechungen bis 1943 im Haus seiner Eltern in der Eisenbahnstraße 8 im Stadtbezirk Kreuzberg. Am 24. Dezember 1913 heiratete er Laura Sprinkmann. Das Paar hatte zwei Söhne. Der ältere Sohn Herbert wurde am 18. November 1914 und der jüngere Günter am 16. August 1918 geboren.
Willi Wohlberedt war als kaufmännischer Angestellter bei der Allgemeinen Elektrizitätsgesellschaft (AEG), Abteilung Kabelwerk Oberspree (KWO), beschäftigt. Auslandsaufenthalte führten ihn 1901/02 nach Znaim/Österreich und 1912/13 nach Argentinien. Bereits in Jugendjahren war Wohlberedt an der Auffindung berühmter Grabstätten in seiner Heimatstadt interessiert. Nach der Rückkehr aus Argentinien begann er im Jahre 1913 systematisch mit der Erfassungsarbeit. Im Ergebnis erschien in den 1930er Jahren das "Verzeichnis der Grabstätten bekannter und berühmter Persönlichkeiten in Groß-Berlin, Potsdam und Umgebung" (Teil I-III) im Selbstverlag. Im Jahre 1941/42 wurde Wohlberedt von der AEG auf Ansuchen Ernst von Harnacks für ein halbes Jahr freigestellt, um die beginnende Karteiaufnahme des Gräberkommissars beim Generalbauinspektor der Reichshauptstadt Berlin zu unterstützen. Der Vertrag mit dem Gräberkommissar wurde 1943 gelöst; die meisten der dort gesammelten Aufnahmen gelten nach einem Bombenangriff als verschollen. Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte das Ehepaar Wohlberedt in Wieck auf dem Darß. Dort verstarb Willi Wohlberedt am 26. August 1950. Nach seinem Tod zog die Witwe wieder zurück nach Berlin, in die Eisenbahnstraße 8. 1952 erhielt Willi Wohlberedt ein Ehrengrab auf dem Städtischen Friedhof Grunewald.
Die Fotos sind seit 1959 im Bestand des Stadtarchivs Berlin erfasst.
Enthält: Original-Vergrößerungen: Alt-Berlin.- Fischerinsel.- Krögel.
Umfang: 46 [AE]
Laufzeit: 1902 - 1910
Benutzung: Datenbank
Literatur:
Knobloch, Heinz: Berliner Grabsteine - Spaziergänge wider der Vergessenheit, Berlin 1988.
Wohlberedt, Willi: Verzeichnis der Grabstätten bekannter und berühmter Persönlichkeiten in Groß-Berlin und Potsdam mit Umgebung, Bd. I-III, Berlin 1932 ff.; Bd. IV, hrsg. von der Landesgeschichtlichen Vereinigung für die Mark Brandenburg e. V., Berlin 1952."

[URL: http://www.landesarchiv-berlin.de/lab-neu/anzeige_statisch.php?edit=11 ... Geht zu: http://www.landesarchiv-berlin.de/lab-neu/anzeige_statisch.php?edit=11519&anzeige=F%20Rep.%20290-01-05 - Zuletzt besucht: 2007-09-08]