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"Wenn ich die Geschichte in Worten erzählen könnte,
brauchte ich keine Kamera herumzuschleppen."
Lewis W. Hine(1874-1940)

Wernigerode (Harz) um 1905 
(Sammlung Rohde-Enslin [#000975])

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F Rep. 290-01-04 Sammlung Waldemar Titzenthaler im Landesarchiv Berlin

[Kennziffern]

Gesamtzahl630
"Material"
    Papierabzüge?
    Filmnegative?
    Glasnegative630
    Filmdias?
    Glasdias?
"Zeiten"
    <1901?
    1901-1944?
    >1944?
"Digitalisiert"
    Anzahl?
    Zugänglich?

[Beziehungen]

  Landesarchiv Berlin 

  Berlin


[Andere Bestände zu ...]

  Titzenthaler, Waldemar 

"F Rep. 290-01-04 Sammlung Waldemar Titzenthaler" ist Teilbestand (1 von 51) von Landesarchiv, Berlin


[Beschreibung 1 von 1]

"F Rep. 290-01-04 Sammlung Waldemar Titzenthaler
Geboren wurde Waldemar Franz Hermann Titzenthaler am 19. August 1869 in Laibach/Krain (Slowenien). Sein Vater war der großherzoglich-oldenburgische Hoffotograf Franz Titzenthaler. Seine fotografische Lehre absolvierte Titzenthaler von 1886 bis 1889 bei Karl Wunder in Hannover. Nach Aufenthalten in Oldenburg, Hannover, Berchtesgaden, Leipzig, Lausanne und Königsberg zog er 1896 nach Berlin, um in die Firma Zander und Labisch, die die "Berliner Illustrierte Zeitung" mit Fotografien versorgte, als 1. Operateur einzutreten.
Bereits ein Jahr später machte sich Titzenthaler mit einem eigenen Photographischen Institut in der Leipziger Straße 105 selbstständig und etablierte sich rasch als einer der ersten deutschen Illustrationsfotografen. Für bedeutende Firmen der Berliner Industrie gelang es ihm, Werbeaufträge zu bearbeiten. Seit 1901 war er Mitglied der Freien Photographischen Vereinigung zu Berlin und von 1907 bis 1911 Vorsitzender des Photographischen Vereins zu Berlin, dessen Mitglieder ihn später auch zum Ehrenmeister ihrer Innung machten. Zudem diente er ab 1910 Gerichten und ab 1912 der Handelskammer Berlin als vereidigter Sachverständiger in fotografischen Fragen.
1910 zog er mit seinem Atelier in die Friedrichstraße 242 um. Von 1912 bis 1931 arbeitete er für das bei Ullstein erscheinende Gesellschaftsblatt "Die Dame" und fotografierte dabei u. a. die Wohnungen berühmter Schauspieler, Sänger, Regisseure und Architekten. 1934 zog Waldemar Titzenthaler nach Lichterfelde in die Hermannstraße (ab 1936 Zerbster Straße) 32. Er starb am 7. März 1937.
Der Witwe gelang es, einen Teil des fotografischen Werkes über den Zweiten Weltkrieg zu bewahren. Zu Beginn der 1950er Jahre wurden die erhaltenen Glasnegative durch die Landesbildstelle Berlin angekauft. Die einzelnen Motive sind über den Allgemeinen Gebrauchskatalog zugänglich.
Enthält: Glasnegative: Berliner Stadtansichten.
Erschlossen: 630 [AE]
Laufzeit: 1896 - 1920
Benutzung: Allgemeiner Gebrauchskatalog F Rep. 290
Literatur: Berlin. Photographien von Waldemar Titzenthaler, hrsg. von der Landesbildstelle Berlin, Berlin 1987.
Kaufhold, Enno: Berliner Interieurs. Photographien von Waldemar Titzenthaler, Berlin 1999."

[URL: http://www.landesarchiv-berlin.de/php-bestand/anzeige.php?edit=11518&a ... Geht zu: http://www.landesarchiv-berlin.de/php-bestand/anzeige.php?edit=11518&anzeige=Titzenthaler - Zuletzt besucht: 2007-09-06]