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"Wenn ich die Geschichte in Worten erzählen könnte,
brauchte ich keine Kamera herumzuschleppen."
Lewis W. Hine(1874-1940)

Wernigerode (Harz) um 1905 
(Sammlung Rohde-Enslin [#000975])

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Fotosammlung Höltgen im Stadtarchiv Düsseldof

[Kennziffern]

Gesamtzahl1.500
"Material"
    Papierabzüge?
    Filmnegative?
    Glasnegative?
    Filmdias?
    Glasdias?
"Zeiten"
    <1901?
    1901-1944?
    >1944?
"Digitalisiert"
    Anzahl?
    Zugänglich?

[Beziehungen]

  Stadtarchiv Düsseldorf 

  Düsseldorf


[Andere Bestände zu ...]

  Höltgen, Peter Hubert 

"Fotosammlung Höltgen" ist Teilbestand (1 von 130) von Stadtarchiv, Düsseldorf


[Beschreibung 1 von 1]

"Fotosammlung Höltgen
Im November 1998 hat das Stadtarchiv Düsseldorf fast 1.500 Glasplatten, Negative und Positive der Oberkasseler Fotografen Peter Hubert Höltgen und seines Sohnes Willi Höltgen von deren Nachfolger, dem Fotografen Hellmuth Schulz erworben. Die Fotografien umfassen den Zeitraum von ca. 1885 bis ca. 1965. Es handelt sich vornehmlich um Fotos der Fotografen Höltgen sowie wenige Fotos von Herrn Schulz und unbekannten Dritten.
An der Sicherung des Fotoarchivs Höltgen für die interessierte Öffentlichkeit war auch der VVV-Verkehrs- und Verschönerungsverein des linksrheinischen Teils der Stadt Düsseldorf interessiert, so daß sich eine Kooperation beim Erwerb und bei der Nutzung anbot. Peter Hubert Höltgen (* 20.6.1855, +27.4.1914), betrieb seit 1884 ein Atelier in der Bolker Straße, dann am Schwanenmarkt. 1904 siedelte er nach Oberkassel an den Barbarossaplatz um. Nach seinem Tod übernahm sein Sohn Willi Höltgen das Atelier in Oberkassel, das er bis 1963 weiterführte und dann, zusammen mit den alten Glasplatten, an den Fotografen Hellmuth Schulz verkaufte. Der ältere Höltgen war einer der frühen Fotografen Düsseldorfs, deren Aufnahmen der damaligen Stadt Düsseldorf, ihrer Gebäude, Einrichtungen, Bürger und Ereignisse für uns heute außerordentlich wertvoll sind. Sie stellen nicht nur eine Dokumentation des Stadtbildes dar, sondern vermitteln auch viel von der Atmosphäre der Stadt in der Gründerzeit, in dem Jahrzehnt vor dem Ersten Weltkrieg und in den 20er Jahren.
Das besondere an der Fotosammlung des Fotografen Höltgen ist, daß sie die Entstehung, Entwicklung und Veränderung von Oberkassel, ja des gesamten linksrheinischen Düsseldorfs im Bild festgehalten hat. So haben sich in der Sammlung der Glasplatten und Negative relativ viele Motive von Oberkasseler und Heerdter Straßen (besonders der Luegalle), der St. Antonius und St. Annen-Kirche, von Geschäften und Industrieeinrichtungen, von Schützenfesten und Hochwassern erhalten. Da Vater und Sohn Höltgen, wie auch Herr Schulz ein Fotogeschäft unterhielten, sind einige Motive als Postkarten oder als Abzüge bereits bekannt. Auch das Stadtarchiv und das Stadtmuseum verfügten schon über einige ältere Motive der Fotografen Höltgen. Das gesamte Spektrum der Bildmotive war bisher weitgehend unbekannt.
Das Fotoarchiv Höltgen wurde ausschließlich mit Hilfe von Spendengeldern erworben, wobei sich vor allem der VVV-Verkehrs- und Verschönerungsverein des linksrheinischen Teils der Stadt Düsseldorf und die Stadt-Sparkasse Düsseldorf hervorgetan haben. Daneben haben auch Private, die an der Sicherung dieses wertvollen Bildmaterials interessiert sind, beachtliche Zuschüsse geleistet. Die wertvollen Glasplatten und Negative wurden zur sicheren, klimagerechten Lagerung dem Medienzentrum (Bertha-von Suttner-Platz) übergeben, das auch qualitätsvolle Abzüge erstellte."

[URL: http://www.duesseldorf.de/stadtarchiv/fortgeschrittene/tektonik/sammlu ... Geht zu: http://www.duesseldorf.de/stadtarchiv/fortgeschrittene/tektonik/sammlungen/5-8-0.shtml - Zuletzt besucht: 2006-11-25]